15. November 2016

Neue Studie zur Online-Kommunikation von Kandidaten im Wahlkampf erschienen


Im November ist die Studie „Kandidaten und ihre Unterstützer im Online-Wahlkampf. Die Bundestagswahl 2013 im Web 2.0“ von Kay Hinz beim Verlag Springer VS erschienen.

Anhand der Bundestagswahl 2013 untersucht Kay Hinz, wie Kandidaten und Bürger im Online-Wahlkampf auf facebook und Twitter miteinander kommunizieren und wovon dies beeinflusst wird. Ziel ist es, herauszufinden, wovon Kandidaten in ihrem kommunikativen Handeln geleitet werden. Mit Befunden zu über 600 Kandidaten bietet diese Studie erstmals strukturierte Daten über deren Wahlkampfaktivitäten zu einer Bundestagswahl im Web 2.0. Wie sie Unterstützer informieren, sich mit ihnen vernetzen, sie mobilisieren und zur Partizipation anregen, ist am ehesten von individuellen Charakteristika der Kandidaten geprägt. Einflüsse von Faktoren der Partei und der Gesamtwählerschaft spielen eine untergeordnete Rolle für das Kommunikationsverhalten.

Kay Hinz hat die Studie als Dissertation am Lehrstuhl für Kommunikations- und Medienwissenschaft I unter Betreuung von Prof. Dr. Gerhard Vowe (Sprecher der Forschergruppe) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verfasst. Er war Stipendiat im Graduiertenkolleg Linkage in Democracy (LinkDe), das politische Repräsentation in heterogenen Gesellschaften untersucht.


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