3. Mai 2014

Pressemitteilung: DFG-Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ kann weitere drei Jahre forschen


Die Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ kann ihre Arbeit fortsetzen. Nach einer erfolgreichen Evaluation durch eine internationale und interdisziplinäre Gutachtergruppe hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt eine weitere Förderung bis 2017 ermöglicht.

Die acht Teilprojekte der Forschergruppe können somit ihre 2011 begonnene Arbeit fortsetzen und ihre gemeinsame Leitfrage beantworten „Wie verändert sich die politische Kommunikation durch Online-Medien und welche politischen Folgen hat das?“. Geklärt werden soll dadurch beispielsweise, wie sich politische Botschaften in sozialen Online-Netzwerken verbreiten, wie sich politische Organisationen im Netz präsentieren, oder wie Bürger und Politiker die Nutzung und Wirkung von Online-Medien einschätzen.

„Die intensive Arbeit der letzten drei Jahre hat die Gutachter überzeugt – aber es wird jetzt auch einiges von uns erwartet“, meint der Sprecher Professor Gerhard Vowe (Universität Düsseldorf).

In den empirischen Projekten der Forschergruppe werden theoretische Ansätze der politischen Kommunikationsforschung wie Agenda-Setting oder Schweigespirale im Feld der Online-Medien geprüft und modifiziert. Letztlich hat die Forschergruppe die Aufgabe, zu klären, in welchem Maße es auf die Verbreitung der Online-Medien zurückzuführen ist, dass sich Politik so rasch verändert, beispielsweise, indem sich neue Partizipationsformen ausbreiten oder neue politische Organisationsformen entstehen.

Aus der Forschergruppe werden bis 2017 mehr als 12 Promotionen und drei Habilitationen hervorgehen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Qualifikation von Nachwuchs für die internationale politische Kommunikationsforschung.

Die acht Teilprojekte der Forschergruppe sind angesiedelt an den Universitäten Düsseldorf, München, Jena, Greifswald, Berlin (FU) und Bern. In den ersten drei Jahren der Forschergruppe sind zahlreiche Publikationen entstanden. Die Forschergruppe ist regelmäßig auf den internationalen und nationalen Fachkonferenzen vertreten. Eine Übersicht über die Publikationen und Konferenzbeiträge der Forschergruppe gibt es in der „Bibliothek der politischen Onlinekommunikation“ unter www.bib-polok.de. Weitere Informationen zur Forschergruppe finden sich auf www.fgpk.de.


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