24. April 2013

Wahlkampf im Netz: Sprecher der Forschergruppe im Handelsblatt


Diese Woche Montag widmete sich auch das Handelsblatt dem Thema Wahlkampf im Netz. Der Artikel ist gefüllt mit Polemik und angereichert mit einem Tropfen fachlicher Kompetenz – von Prof. Dr. Gerhard Vowe, dem Sprecher der Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“.

Während das Handelsblatt den Social Media-Auftritt der Kanzlerin als „menschlich“ bezeichnet, schreibt es Peer Steinbrück abermals Inkompetenz in Sachen Medienkompetenz zu und bezeichnet ihn gar als „Lachnummer“. Der Leser erfährt, dass die Netzgemeinde die bisherige Online-Offensive des Kanzlerkandidaten für halbherzig hält. „Dort nimmt man ihm besonders übel, dass er sich noch immer weigert, seine Tweets selbst zu verfassen.“

Bei Merkel hingegen deute das Handelsblatt teilweise verschwommene oder schlecht beleuchtete Bilder so, dass die Kanzlerin „gefühlte Nähe“ und „einen Einblick in ihren Alltag“ vermitteln will. „Sie hält sich vornehm zurück. Sie sitzt den Konflikt aus und wartet – bis sich ihr Gegner kaputt gekämpft hat“, heißt es weiter.

Dazwischen lassen sich allerdings auch zwei kleine Anmerkungen von Prof. Dr. Gerhard Vowe finden, die erläutern, warum der Fokus auf das Internet so wichtig ist und welche Unterschiede zum Social Media-Wahlkampf in den USA bestehen – für die Länge des Artikels eine dürftige Menge an fachlich kompetenten und vor allem neutralen Kommentaren.

 

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.


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