4. Mai 2012

Rezension zu Gerhard Vowes neuer Studie „Bürger online“ auf socialnet.de


Als „Referenzstudie schlechthin“ zum Thema politischer Online-Kommunikation bezeichnet der Rezensent Dr. Armin König die 2011 erschienene Studie „Bürger online. Die Entwicklung der politischen Online-Kommunikation in Deutschland“ von Martin Emmer, Gerhard Vowe und Jens Wolling.

Im Rahmen des DFG-Projekts „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ haben die Autoren auf Basis einer standardisierten Bürgerbefragung untersucht, wie die Deutschen das Internet nutzen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Netz „die politische Willens- und Entscheidungsbildung in Zukunft entscheidend prägen“ wird.  Deshalb legen die Forscher nahe, dass die etablierten Medien sich schnellstmöglich auf grundlegend veränderte Nutzungsmuster einstellen müssen, um ihrer publizistischen Aufgabe weiterhin gerecht werden zu können. Emmer, Vowe und Wolling sehen dementsprechend einen „großen Reflexionsbedarf“ hinsichtlich der Veränderung der demokratischen Öffentlichkeit, der fragmentierenden Wirkung des Internets, der Regulierung und der Nutzungsklüfte.

Die Rezension zieht eine durchweg positive Bilanz und laut Dr. Armin König gehört die Studie zum Besten, was zu dem Thema auf dem Markt ist:

Angesichts fundamentaler Veränderungen der politischen Landschaft durch Online-Nutzung und Social Media hätte die Studie von Emmer, Vowe und Wolling wie eine Bombe einschlagen müssen.

Abgesehen davon, dass der Rezensent das DFG-Projekt falsch betitelt, ist auch die ausführliche Rezension überzeugend, obgleich fast etwas zu euphorisch.

Unter socialnet.de können Sie die Rezension in ihrer Gänze lesen und sich möglicherweise von der Begeisterung anstecken lassen.


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