9. May 2012

Linkschau zur re:publica 2012: Die Bundesregierung und Social Media


Das diesjährige Motto der re:publica, der größten Konferenz Deutschlandsüber Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, lautete ACT!ON als Symbol für die Schubkraft sozialer Medien für politische Bewegungen. Auf der dreitägigen Konferenz vom 2. bis 4. Mai kamen 350 Redner aus rund 30 Nationen in Berlin zusammen, unter anderem Steffen Seibert. Der Regierungssprecher sprach über seine Twitter-Erfahrungen und den Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin.

Bundesregierung.de: “Bereitschaft zum Mitmachen für Demokratie nutzen” 

“Die Akzeptanz für politische Vorhaben kann größer sein, wenn diese frühzeitig mit möglichst vielen Bürgern geteilt worden sind”, sagte der Regierungssprecher. Deshalb seien das Internet und soziale Medien unabdingbare Kanäle für Kommunikation.

Welt.de: Seibert lobt Internet als Kommunikationskanal

Regierungssprecher Steffen Seibert lobt das Internet als neuen Kommunikationskanal und warnt zugleich vor einer Überbewertung. “Die Netzgemeinde ist nicht repräsentativ”, sagte Seibert auf der Internetkonferenz re:publica in Berlin. Es reiche nicht, eine Idee nur im Internet zu diskutieren. Denn soziale Netzwerke könnten andere Kommunikationswege nicht ersetzen. Auch Menschen, die sich nicht im Internet bewegen, müssten Möglichkeiten zum Mitgestalten behalten.

Handelsblatt.com: Regierungssprecher Seibert: Ein ganz bisschen wie Obama

Rechtfertigen musste er sich von Anfang an. Erst wurde er von den Journalisten kritisiert, die um die Exklusivität ihrer Meldungen fürchteten. Dann von anderen Twitter-Nutzern, die seine Social-Media-Kompetenz in Frage stellten. Doch Steffen Seibert hat einfach weitergemacht. Seit Februar 2011 verschickt der frühere ZDF-Moderator offizielle Nachrichten der Bundesregierung. Sein Twitter-Account @RegSprecher hat heute mehr als 58.000 Follower. Wie er zum Twittern kam und warum ihm das Twittern immer noch Spaß macht, darüber plauderte der 51-Jährige überraschend offenherzig am letzten Konferenztag der Republica in Berlin.

 Meedia.de: @RegSprecher auf der re:publica: Seibert umschmeichelt die Netzgemeinde

Eine großangelegte Social Media-Strategie habe es im Vorfeld nicht gegeben. Es gehe schlicht darum, über alle modernen Kanäle „über die Arbeit der Regierung zu informieren.“ Seibert betonte, dass dem Journalismus durch die Verbreitung über den 140-Zeichen-Dienst „nichts weg genommen“ werde.

Tagesspiegel.de: Friedensgipfel mit @regsprecher

Die Frage danach, ob die Bundesregierung in Zukunft für Bürger relevante Daten nicht etwas fleißiger zur Verfügung stellen wolle, parierte der beim mittäglichen Podiumsgespräch auf Bühne 1 lässig, betonte, dass die Regierung dem Informationsfreiheitsgesetz allein in der Form nachkommen werde, dass Anfragen gesetzeskonform beantwortet würden.

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