20. September 2011

Piraten entern Berlin: Welche Herausforderungen gibt es für die Netzpolitik der etablierten Parteien?


Aus Sicht von Netzpolitik und politischer Kommunikation in der Online-Welt hat die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus eine große Relevanz und Bedeutung. Der Einzug der Piratenpartei mit fast neun Prozent der abgegebenen Stimmen und Verluste für SPD, Linkspartei und FDP zeigen, dass die etabilierten Parteien offensichtlich Nachholbedarf bei diesen Themen haben. Der Erfolg der Piraten liegt irgendwo zwischen Desinteresse der großen Parteien an netzpolitischen Themen und dem Protest und Unzufriedenheit mit der Politik in Berlin und auf Bundesebene. Nun müssen die Piraten zeigen, ob sie Politik mitgestalten können und ihre Inhalte in konkrete Politik umsetzen können.

Welche Folgen hat der Aufstieg der Piratenpartei aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht und welche Herausforderungen ergeben sich für die etablierten Parteien durch den Aufstieg der Piratenpartei?

Dazu gab es gestern im Tagesgespräch auf Bayern 2 eine hörenswerte Sendung. Zu Gast bei Stefanie Heinzeller war Kommunikationswissenschaftler Dr. Martin Emmer (@mjemmer). Er machte sich Gedanken, wie die politischen Kommunikation der herkömmlichen Parteien aussehen muss, damit sie auch 2020 noch eine junge, digital-vernetzte Wählerschaft erreichen können. Außerdem hat das Tagesgespräch Markus Beckedahl von netzpolitik.org (@netzpolitik) ans Telefon geholt.

Die Sendung kann

oder auf der Website von Bayern 2 heruntergeladen werden.


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