22. November 2011

E-Democracy-Tagung: Große Resonanz auf Podiumsdiskussion mit Christiane Eilders


Christiane Eilders, Leiterin des Teilprojekts 2, war am vergangenen Mittwoch zu Gast bei der Grimme-Fachtagung „Mehr E-Demokratie wagen“ in Düsseldorf. Gemeinsam mit Kai Biermann (zeit.de), Alfons Pieper („Wir in NRW“-Blog), Max Ruppert (TU Dortmund) und David Schraven (WAZ-Rechercheteam) diskutierte sie auf dem Podium zum Thema „Demokratische Öffentlichkeit im Netz – mit oder ohne Journalisten?“
Kernthema der Debatte: Bürgerjournalismus und autonome Publikationsplattformen wie GuttenPlag oder Wikileaks bilden neue Formen von Öffentlichkeit im Web. Wird der klassische professionelle Journalismus in der Netzöffentlichkeit vor diesem Hintergrund überhaupt noch benötigt? Für Christiane Eilders ist klar: Ja. Seine Rolle allerdings müsse sich verändern:

„Journalisten sollten nach wie vor die ganze Bandbreite ihrer Kompetenzen ausschöpfen. Ich sehe einen Schwerpunkt in der Aufgabe, die Informationsflut aus dem Netz zu sinnhaften Einheiten zu verdichten und daraus Alternativen herauszukristallisieren, die abstimmungsfähig sind. Es geht um um’s Redigieren, Recherchieren und Verdichten. “, erklärte sie auf dem Podium.

Innerhalb der Netzgemeinschaft war die Resonanz auf die Debatte groß. Im Live-Blog des Grimme Online-Awards können Interessierte den gesamten Diskussionsverlauf nachverfolgen. Daniel Fiene hat das Gespräch mitgeschnitten und unter wasmitmedien.de bereitgestellt. Einen ausführlichen Nachbericht finden Sie auch unter journalistenakademie.blogspot.com sowie bei heise.de

 


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