11. August 2011

Die Diskussion um webscheue Wissenschaftler


Der freie Journalist Fiete Stegers hat sich im ZDF-Blog Hyperland mit den angeblich webscheuen Wissenschaftlern beschäftigt. Sein Vorwurf: Wissenschaftler, die sich mit Online-Kommunikation beschäftigen, würden selbst die häufig benutzten Instrumente und Plattformen, wie Twitter, Weblogs oder eine Facebookpage, kaum bis gar nicht nutzen. Und deshalb würden die deutschen Wissenschaftler im Vergleich zu ihren amerikanischen Kolleginnen und Kollegen auch in diesem Forschungsfeld nicht wahrgenommen.

„Spielregeln“ der Wissenschaft, analytische Distanz zum Forschungsgegenstand, zu geringe Zeitressourcen neben der Organisation von Wissenschaft, den Lehrveranstaltungen und der Betreuung von Studenten bei ihren Abschlussarbeiten. Alle diese Faktoren sollten bei der Diskussion um webscheue Wissenschaftler nicht übersehen werden. Und ein ungeschriebenes Gesetz in der weiten Welt des Web 2.0 heißt ja bekanntlich: Wenn schon, dann richtig machen. Qualität vor Quantität. Trotzdem wird sich mit der Kritik und den Vorwürfen natürlich auseinandergesetzt. Die Website der Forschergruppe soll ein erster Anfang sein, stärker im Netz präsent zu sein und über die Arbeit und Themen der Forschergruppen zu informieren. Die Mitglieder der Forschergruppe sollen ansprechbar und bekannter werden.

Dies ist ein erster Schritt. In nächster Zeit wird sich hier und anderswo sicherlich noch mehr tun.


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